Quantafuel Kooperation mit BASF!

Quantafuel Kooperation mit BASF
Quantafuel Kooperation mit BASF

Im Januar diesen Jahres hatte ich mir bereits das Energieunternehmen Quantafuel (WKN: A2PQT6) genauer angesehen. Die norwegische Firma hat sich darauf spezialisiert, Plastikabfälle zu recyclen. Hierbei kommt ein chemischer Prozess zur Anwendung mit dem aus Kunststoffabfällen umweltfreundliche Kraftstoffe und Chemikalien hergestellt werden sollen. Was nun bekannt wurde ist, dass Quantafuel Kooperation mit BASF plant!

Quantafuel Kooperation mit BASF.
Was ist dazu bekannt?

In einer gemeinsamen Erklärung teilten der Chiemiekonzern BASF, das Energieunternehmen Quantafuel und der Entsorger Remondis mit, dass der Bau einer Pyrolyseanlage geplant ist, in der Abfälle in Pyrolyseöl umgewandelt werden. Der Entsorger Remondis könnte hierbei die Rolle des Abfalllieferanten einnehmen, während Quantafuel sich um die Umwandlung des Plastikabfalls selbst kümmert. Der Chemiekonzern BASF hingegen könnte das in der Anlage gewonnene Öl dann selbst weiterverarbeiten. Das Joint Venture könnte sich als Win-Win-Situation für alle Beteiligten erweisen.

Noch gibt es jedoch auch regulatorische Hürden, die zunächst geklärt werden müssen. Zum einen wird noch geprüft, ob der Entsorger Remondis auch die Arten von Abfall liefern kann, die für eine qualitativ hochwertige Umwandlung in Pyrolyseöl benötigt wird. Zum Anderen sind wohl auch noch Regulierungsfragen zu klären. Denn eine Investition lohnt sich nur dann, wenn auch die Behörden Kunststoffe aus Pyrolyseöl als Rezyklat anerkennen. Im Grunde genommen sind Rezyklate wiederverwertete Kunststoffe wie etwa die bekannten PET-Flaschen.

Vorteile der chemischen Verwertung von Kunststoffabfällen

Im Vergleich zum klassischen mechanischen Recycling hat die chemische Verwertung durchaus Vorteile. Der mitunter größte Vorteil des chemischen Verfahrens ist wohl, dass hierbei auch verschmutzte Kunststoffe oder Verbundstoffe zum Einsatz kommen können. Beim mechanischen Recycling müssen verschmutzte Materialien zuvor aufwendig aussortiert werden, bevor dann eine Weiterverarbeitung stattfinden kann.

Fazit – Quantafuel Kooperation mit BASF

Über die tatsächliche Umsetzung des gemeinsamen Vorhabens soll wohl erst im nächsten Jahr entschieden werden. Das Thema Umwelt und umweltfreundliche Technologien ist an der Börse weiterhin ein Trendthema. Insofern könnte die Aktie von Quantafuel durchaus ein spannendes Investment werden. Aktuell ist die Kooperation wohl noch nicht eingepreist. Kommt es aber nach der Absichtserklärung zur Umsetzung des Vorhabens könnte das die Aktien von Quantafuel beflügeln.

Erwähnenswert ist auch, dass BASF sich zuvor bereits mit 20 Millionen Euro an Quantafuel beteiligt hatte. Das zeigt ein gewisses Vertrauen in das norwegische Unternehmen.

Solltest Du überlegen in die Aktie von Quantafuel zu investieren solltest Du auf jeden Fall die enge Marktbreite des Smallcaps berücksichtigen. Hohe Kursschwankungen sind bei diesem spekulativen Wert keine Seltenheit. Allerdings könnte der “frühe Vogel” durchaus belohnt werden, sollte die Kooperation mit dem Chemieriesen BASF tatsächlich kommen.

Hier geht’s zum ursprünglichen Beitrag Quantafuel Aktie. Geheimtipp mit enormem Potential?

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