Teil 2: Wertpapierdepot – In drei Schritten zur ersten Aktie

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Im Teil 2 der Serie „in drei Schritten zur ersten Aktie“ findest Du Informationen rund um die Wahl des richtigen Wertpapierdepots. Es gibt hier durchaus Unterschiede, die für deinen Erfolg an der Börse eine mehr oder weniger große Bedeutung haben können. Wenn du den Schritten wie beschrieben folgst, ist Deine Depoteröffnung ein Kinderspiel und du bist nur noch einen Schritt vom Kauf deiner ersten Aktie entfernt.

Warum brauchst Du ein Wertpapierdepot?

Investments, die du an der Börse handeln, also kaufen und verkaufen kannst liegen nicht wie beispielsweise Geld auf deinem Girokonto, Sparbuch oder Tagesgeldkonto.  Anlagen wie Aktien, Fonds oder auch ETF’s werden in einem Wertpapierdepot bei deiner Bank verwahrt.

Zunächst solltest du dir also ein Wertpapierdepot eröffnen. Das kannst du entweder bei deiner Hausbank tun, also bei der Bank bei der zu ggf. bereits dein Girokonto hast, oder du bei jeder anderen Bank, die Wertpapierdepots anbietet. 

Die richtige Bank für mein Wertpapierdepot

Hier scheiden sich die Geister. Um die richtige Bank für dein Depotkonto zu finden solltest du Dir im Grunde genommen folgende Dinge überlegen:

  • Möchtest Du für dein Wertpapierdepot eine persönliche Beratung beanspruchen?
  • Handelst Du mit deinem Wertpapierdepot lieber selbständig und ohne Beratung?
  • Wie wichtig sind dir die Gebühren bzw. Kosten für Dein Depotkonto

In drei Schritten zur ersten Aktie
Filialbank oder Onlinebroker?

Wenn du eine Filialbank (also eine Bank oder Sparkasse) für Dein Wertpapierdepot wählst, gibt es in aller Regel Anlage- oder Wertpapierberater, die dich beim Thema Geldanlage beraten. Weil auch diesen Mitarbeitern von der Bank selbstverständlich ein Gehalt gezahlt wird, werden Dir für das Depotkonto dort vermutlich Kosten für die Verwahrung in Rechnung gestellt. Hinzu kommen natürlich die Transaktionskosten für deine Wertpapierkäufe bzw. Wertpapierverkäufe. 

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Als Alternative stehen dir diverse Onlinebroker, und inzwischen auch einige sogenannte mobile Broker zur Verfügung. Im Gegensatz zu Filialbanken sind hier die Kosten für die Depotverwahrung, aber auch die Kosten für die Ausführung von Wertpapiertransaktionen etwas günstiger. Bei Onlinebrokern kannst Du als Kunde deine Konten und Depots über die entsprechende Website verwalten.  Bei den relativ neuen mobilen Brokern findet dein Wertpapierhandel in der Regel ausschließlich über eine Handy- oder Tablet App statt. Eine Website bieten diese Broker normalerweise nicht, ebenso wenig wie einen Anlageberater. 

Bank bzw. BrokerVorteileNachteile
FilialbankAnlageberater
Filialnetz
Handel über Website 
höhere Kosten / Gebühren
Onlinebrokergeringere Kosten
Aktiensparpläne möglich 
kein Filialnetz
i.d.R. keine Anlageberatung
mobile Broker
geringere Kosten
Aktiensparpläne möglich
kein Filialnetz
keine Anlageberatung
Handel nur via Handy 

Vor- und Nachteile von Filialbanken und Onlinebrokern

Die Transaktionskosten

Wenn du regelmäßig Wertpapiere bzw. Aktien handeln möchtest sind die Transaktionskosten ein wichtiger Aspekt für die Wahl deiner Depotbank oder des Brokers. Während du bei klassischen Filialbanken teilweile noch bis zu einem Prozent des Kurswerts für eine Wertpapiertransaktion mit Aktien zahlst, werden bei den sogenannten Smartbrokern teilweise sehr geringe Kauf/Verkaufsnebenkosten fällig. 

Beispielrechnung der Kaufnebenkosten bei einem Depot bei einer Filialbank mit beispielsweise 1% Handelsgebühr

  • Kauf von 10 Aktien Allianz SE
  • Kurs pro Aktie zum Kaufzeitpunkt beträgt 200,00 Euro
  • Der Kurswert beträgt 2.000.00 EUR (10 Stück x 200,00 Euro Kurs pro Aktie)
  • 2.000,00 EUR Kurswert x 1% Kosten = 20,00 EUR Kaufkosten

Beispielrechnung der Kaufnebenkosten bei einem Depot bei einem Smartbroker

Der Smartbroker TradeRepublic berechnet aktuell nur einen Euro an Gebühr für einen Aktienkauf- bzw. Aktienverkauf. Natürlich arbeitet auch TradeRepublic nicht gänzlich umsonst. Die günstigen Kosten sind möglich, da der Broker für jede Order die Du dort tätigst vom Emittenten Rückvergütungen erhält. Der Broker verdient also nicht hauptsächlich am Kunden selbst. Das macht das Geschäftsmodell äußerst attraktiv und für Dich als Kunden günstig.

  • Kauf von 10 Aktien Allianz SE bei TradeRepublic
  • Kurs pro Aktie zum Zeitpunkt Deines Kaufs beträgt 200,00 Euro
  • Der Kurswert beträgt 2.000.00 EUR (10 Stück x 200,00 Euro Kurs pro Aktie)
  • 2.000,00 EUR Kurswert + Gebühr = 2.001,00 EUR Kaufkosten
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Wo kannst Du dein Wertpapierdepot eröffnen?

Wenn Du dich entscheiden hast, ob du dein Depotkonto lieber bei einer Filialbank, oder bei einem Onlinebroker bzw. mobile Broker eröffnest kannst du im Prinzip mit der praktischen Eröffnung des Depots starten. 

Persönlich nutze ich neben dem Depot bei einer Filialbank auch ein Depotkonto beim Smartbroker Trade Republic*. Die Eröffnung eines Depots bei Trade Republik ist innerhalb von einigen Minuten erledigt und Du kannst das Depot im Anschluss sofort nutzen (nach Einzahlung von Guthaben auf dein Verrechnungskonto bei Trade Republik.

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Für die Depoteröffnung bei Trade Republic musst du mindestens 18 Jahre alt sein, deinen Wohnsitz in Deutschland haben und über einen gültigen Legitimationsnachweis, also einen gültigen Personalausweise oder Reisepass verfügen. Die Eröffnung erfolgt digital mittels Smartphone und Video-Identifizierung. Alles ganz einfach und unkompliziert.

Über die folgenden Links kannst du zwischen den einzelnen Teilen der Beitragsserie springen um ggf. nochmals etwas nachzulesen.



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